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Feuerwehr Ainring

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Flugunfallübung

Im Rahmen des jährlichen Ausbildungsseminars "Große Schadenslagen" beim Fortbildungsinstitut der Bayer. Polizei in Ainring werden Polizeibeamte auf derartige Lagen vorbereitet. Vorrangig werden dabei die polizeilichen und ermittlungstaktischen Erfordernisse gelehrt.  Da bei großen Schadenslagen aber immer auch die nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (npol BOS) involviert sind, ist im Rahmen des Seminars auch die Zusammenarbeit zwischen den polizeilichen und nichtpolizeilichen BOS eingebaut. Dazu referiert der Kommandant der Ainringer Wehr, Martin Waldhutter vor den Seminarteilnehmern. Sozusagen als Höhepunkt des Seminars wird im Rahmen einer Vollübung ein Flugzeugabsturz im Ainringer Ortsteil Hammerau angenommen. Dazu wird vom BPFI eine Absturzstelle mit realen Trümmern (echte Flugzeugteile), Koffern, Gepäckstücken etc. eingerichtet. Um die Lage realistischer zu gestalten, werden Echtfeuer auf dem Übungsgelände gezündet und Verletztenmimen verteilt. Auch Leichen und Leichenteile werden verstreut (natürlich in Form von entsprechend präparierten Schaufensterpuppen). Im Rahmen dieser Vollübung wird die Zusammenarbeit der polizeilichen und nichtpolizeilichen Zusammenarbeit in der Praxis erprobt. Dazu sind die Feuerwehr Ainring, das Technische Hilfswerk (THW) Berchtesgadener Land und das BRK Berchtesgadener Land involviert. Dazu wird die Lage sondiert, Verletzte aus dem Gefahrenbereich gerettet und zur Verletztensammelstelle gebracht, die Brandstellen gelöscht, Schadstoffmessungen durchgeführt, etwaige Bergungsmaßnahmen mittels technischem Gerät eingeleitet, die Zuwegung zur Absturzstelle freigehalten und der Kontakt zwischen Einsatzleiter (der Feuerwehr) und dem Polizeiführer gehalten, um alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten und abzustimmen. Innerhalb sehr kurzer Zeit konnten 14 Verletzte aus dem Absturzbereich gerettet und im Verletztenablagebereich medizinisch versorgt werden; sie wurden anschließend nach Anmeldung durch die Leitstelle in die jeweiligen Zielkliniken verbracht. Von Atemschutzgeräteträgern wurden die Brände gelöscht und Schadstoffmessungen durchgeführt. Die 37 getöteten Personen verblieben an Ort und Stelle für die polizeilichen Ermittlungsarbeiten.
 
Nachdem alle erforderlichen Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle vom Einsatzleiter der Feuerwehr Ainring an den Polizeiführer übergeben.



 

Kalender

  • 29.09.2010 um 13:00
    Ausbildungstag Brandermittler BPFI
  • 22.09.2010 um 19:30
    Feuerlöscherausbildung mit Wasserwacht

Notrufnummern

    Feuerwehr          112
    Rettungsdienst    112
    Polizei                  110

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Quelle: HND Bayern

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