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Busunfall in Thundorf BGL10 Alarmierung: 21.05.1994, 22:00 Uhr Am Samstag Abend ist es zu einem schweren Unfall mit einem Reisebus gekommen. Bei Thundorf nahm die Ausflugsfahrt von 56 Urlaubern vorwiegend aus Sachsen ein schlimmes Ende, nachdem der Bus von der Straße abgekommen und auf die Seite gekippt war. 31 Insassen wurden verletzt, 15 davon so schwer, daß sie in die umliegenden Krankenhäuser untergebracht werden mußten. Eine Patientin erlag wenige Tage nach dem Unfall ihren Verletzungen. Das Unglücksfahrzeug wurde für ein technisches Gutachten beschlagnahmt und ein Sachverständiger war zur klärung der Unfallursache vor Ort. Am Ortseingang von Thundorf kam der Bus in einer leichten, abschüssigen Linkskurve mit den rechten Rädern aufs Bankett. Unmittelbar danach prallte er gegen einen Hydranten und knickte dann mit der Wucht seines Gewichts von mehr als 21 Tonnen einen Kastanienbaum mit einem Durchmesser von über 30 Zentimetern um wie ein Streichholz. Danach schleuderte der Bus zurück auf die Kreisstraße und kippte auf die Seite. Die alarmierten Feuerwehren Ainring und Freilassing kümmerten sich um die Rettung und Betreuung der Fahrgäste und um die Bergung des Busses. Dieser wurde gegen 4 Uhr mit einem Kranwagen wieder auf die Räder gestellt und abgeschleppt. 25 Sanitäter und vier Notärzte des Bayerischen Roten Kreuzes kümmerten sich um die Erstversorgung der Patienten und um den anschließenden Abtransport in die Krankenhäuser. Der Sachschaden liegt bei Rund 275.000€. Text: Freilassinger Anzeiger |