Alarmstufe III (Großbrand) für die Feuerwehren Ainring und Freilassing. Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Sur, Gemeinde Ainring. Bereits auf der Anfahrt wies eine schwarze Rauchwolke den Einsatzkräften den Weg. Aufgrund der relativ schlechten Wasserversorgung wurde vom Einsatzleiter sofort die Nachalarmierung der Feuerwehren Teisendorf mit dem Löschzug Roßdorf und Weildorf angeordnet. Am Einsatzort brannten zwei Gebäude, in denen sich unter anderem mehrere Futtersilos, Maschinen und Heu befanden, bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf Nachbargebäude, unter anderem auf weitere Ställe, in denen sich insgesamt 1000 Jungbullen befanden, überzugreifen. Die ersten Kräfte der FF Ainring nahmen sofort mehrere Rohre zur Abschirmung der Gebäude vor. Die Wasserversorgung wurde zunächst von einem Ober- und einem Unterflurhydranten sichergestellt, nach Eintreffen der Nachbarfeuerwehren wurden B-Schlauchleitungen über mehrere hundert Meter zur Sur gelegt. Insgesamt kamen zur Brandbekämpfung 8 C-, 1 B-, 2 Wenderohre über die Drehleitern aus Ainring und Freilassing und 1 Wasserwerfer zum Einsatz. Zur Belüftung eines nahegelegenen Stalles mit Tieren wurde ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht. Der Brand konnte letztendlich auf das vorgefundene Maß beschränkt werden. Zum Ablöschen des Brandguts, das von einem Bauunternehmen in eine Deponie in der Gemeinde Saaldorf transportiert wurde, kamen die Feuerwehren Weildorf und Saaldorf zum Einsatz. Das THW Berchtesgadener Land leuchtete die Einsatzstelle aus, das Rote Kreuz war mit einer schnellen Einsatzgruppe zur Betreuung der Kräfte vor Ort. Der Schaden beträgt mehrere 100.000 DM. Brandursache waren vermutlich die 5 und 7 Jahre alten Kinder des Landwirts, die im Stall gezündelt hatten. Für die letzten Einsatzkräfte war der Einsatz gegen 1 Uhr beendet.