Ein Grossbrand vernichtete in der Nacht von Freitag auf Samstag den Saal des Ainringer Hofes in Ainring. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile konnte von den Feuerwehren verhindert werden. Gegen 0.20 Uhr wurden die Feuerwehren Ainring und Freilassing von der Polizeiinspektion Freilassing sofort mit der Alarmstufe III, Grossbrand alarmiert. Einsatzort war der Ainringer Hof in Ainring. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Ainring war das Feuer bereits auf einer Länge von ca. 5 Metern durch den Dachstuhl, einer Holzkonstruktion mit Bitumenbedachung, durchgebrochen. Aufgrund immer wieder herunterstürzender Teile der Dachkonstruktion war ein wirkungsvoller Innenangriff im Saal nicht mehr möglich. Die Einsatzkräfte konnten hier nur bis wenige Meter hinter dem Saaleingang das Gebäude betreten. Zwei Wenderohre über die Drehleitern aus Ainring und Freilassing sowie mehrere weitere Rohre im Innen- und Außenangriff, darunter auch drei CAFS-Rohre, kamen zum Einsatz. So konnte ein Ausweiten des Brandes auf den Zwischenbau und das daran angrenzende Gastwirtschaftsgebäude verhindert werden. Der Kommandant der FF Ainring teilte den Einsatz sofort in zwei Abschnitte ein. Den südöstlichen Bereich übernahm Kreisbrandinspektor Heinrich Waldhutter, den nordwestlichen Sektor leitete der 2. Kommandant der Feuerwehr Ainring, Herbert Eschlberger. Die Wasserversorgung in diesem Bereich kann als sehr gut bezeichnet werden. Zwei Oberflurhydranten, die nur wenige Meter vom Brandobjekt entfernt stehen, sorgten für das notwendige Wasser. Insgesamt kamen knapp 100 Kräfte zum Einsatz, darunter die Feuerwehr Ainring mit sechs Fahrzeugen, die Feuerwehr Freilassing mit vier Fahrzeugen, das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land mit ihrem Kranfahrzeug zur Ausleuchtung der Einsatzstelle sowie das Rote Kreuz auf Bereitschaft, um bei eventuellen Personenschäden sofort eingreifen zu können. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden. Der Saal wurde vollständig ein Raub der Flammen, ein Ausbreiten des Feuers konnte jedoch von den Feuerwehren verhindert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache. Die eigentlich am Samstag in diesem Saal stattfindende Hochzeit musste in den Rupertihof verlegt worden.