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Hochwasser in der Gemeinde Ainring Alarmierung: 01.09.2002, 06:40 Uhr Bereits zum dritten Mal in nur wenigen Wochen wurde der Landkreis Berchtesgadener Land vom Hochwasser heimgesucht. Besonders betroffen waren diesmal die Ortschaften Ainring, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain und Marzoll. In Marzoll trat der Schwarzbach über die Ufer, zahlreiche Keller wurden überflutet und dabei Heizöltanks beschädigt. In Ainring lagen die Schwerpunkte im Bereich Saalachau, wo durch Kanalrückstau Wasser in mehrere Keller gedrückt wurde, wie bereits zweimal zuvor in der Reichenhaller Straße in Hammerau sowie in der Gaisberg- und der Ulrichshögler Straße. Ebenso wurde ein Anwesen auf dem Werksgelände des Stahlwerks Annahütte überschwemmt. In drei Kellerräumen in der Gemeinde Ainring platzten durch die Wassermassen Heizöltanks auf, wodurch der komplette Inhalt ausfloss. Einige weitere Tanks wurden beschädigt, hier floss in geringen Mengen Heizöl aus. In der Ortschaft Hammerau, unmittelbar neben der Bundesstraße 20, bildete sich ein See, auch auf diesem musste von der Feuerwehr ausgelaufenes Heizöl aufgefangen werden. Zeitweise wurde die B 20 komplett gesperrt, in der übrigen Zeit erfolgte eine halbseitige Sperrung. Im Gemeindebereich Ainring kamen neben der FF Ainring die Nachbarsfeuerwehren aus Freilassing, Saaldorf, Surheim, Teisendorf und Weildorf, das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land und Traunstein sowie die Spezialfirmen Heid und Graf zum Einsatz. |