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Großbrand Frima Riegel und Müller Alarmierung: 12.11.2003, 10:45 Uhr Am Mittwochvormittag gegen 10.45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Ainring zu einem Brand eines Sägespänebunkers bei der Firma Riegel und Müller alarmiert. Bei Arbeiten mit einer Förderschnecke kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung und in der Folge zu einer starken Rauchentwicklung. Über einen Lüftungsschacht griff das Feuer im Anschluss auf ein zweites Silo, ebenfalls gefüllt mit Sägespänen, über. Trupps unter schwerem Atemschutz übernahmen auf dem Dach sofort die Brandbekämpfung, um die Glutnester abzulöschen und ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu vermeiden. Zur Betreuung der eingesetzten Feuerwehrmänner war das Rote Kreuz mit einem Notarzt und den Schnellen Einsatzgruppen aus Ainring, Freilassing und Laufen vor Ort. Noch während der Löscharbeiten kam es erneut zu einer Explosion in einem der beiden Bunker, woraufhin erneut Flammen aus dem Silo schlugen, die gelöscht werden mussten. Nachdem der Brand in den beiden Sägespänebunkern so weit unter Kontrolle war, mussten weitere Glutnester im Bereich des Daches gelöscht werden. Hierzu wurde die Dachhaut an einigen Stellen geöffnet. Aufgrund des erhöhten Einsatzkräftebedarfs insbesondere an Atemschutzgeräteträgern wurden in den Nachmittagsstunden zur Unterstützung die Feuerwehren Freilassing und Piding nachalarmiert. Zum Absaugen der Späne aus den beiden Bunkern wurde eine Spezialfirma an die Einsatzstelle angefordert. Die Löscharbeiten dauern bis in die Abendstunden an. Die Kriminalpolizei ist vor Ort zur Ermittlung der Brandursache. Ergänzung: Im Laufe der frühen Abendstunden traf eine Spezialfirma aus St. Johann im Pongau ein, die die Sägespäne aus dem linken Bunker, von dem der Brand ausging, absaugt. Parallel dazu wird der rechte Spänebunker von der Feuerwehr eingeschäumt, um ein erneutes aufflammen des Brandes zu verhindern. Die Nachbarfeuerwehren aus Piding und Freilassing wurden zwischenzeitlich aus dem Einsatz entlassen. Zur großräumigen Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde das Technische Hilfswerk Berchtesgadener Land nachalarmiert. Das Einsatzende wird sich voraussichtlich bis Mitternacht hinziehen. Im Einsatz: ELF, MZF, TSF, TLF 16/25, LF 16/12, DLK 18/12 |