Jubiläumsübung am 15. September 2007
Die Jugendfeuerwehr Ainring feiert heuer ihr 20jähriges Bestehen und zu diesem Anlass fand am Samstagvormittag eine Jubiläumsübung mit den Jugendfeuerwehren der umliegenden Gemeinden statt. Zugleich wurde durch die Übung die Brandschutzwoche 2007 eingeläutet. Bereits im Juni fand im Rahmen der 20-Jahrfeier ein Jugendgottesdienst statt. Am Samstag um 10 Uhr mussten die Florianijünger in das Stahlwerk Annahütte in Hammerau ausrücken. Angenommen wurde ein Brand nach einer Explosion in der „Alten Hufeisenschmiede“. Die bei der Jugendübung beteiligten Jugendfeuerwehren aus Ainring, Freilassing, Saaldorf, Laufen, Piding, Anger, sowie aus dem benachbarten Österreich die Jugendfeuerwehren Liefering und Wals-Siezenheim rückten mit ihren Ausbildern zum Unglücksort aus. Auch die Jugendgruppe des THW Ortsverband BGL war alarmiert worden. Insgesamt rückten ca. 150 Jugendfeuerwehrler(Innen) an und konnten bei der Übung das zuvor gelernte in die Tat umsetzten und vertiefen. Das ebenfalls eingeladene „RUD-Team“ für realistische Unfalldarstellung des BRK sorgte mit viel Schminke für zahlreiche Verletzte. Ein Bild der Jugendarbeit machten sich auch Ainrings zweiter Bürgermeister Hans Galler, KBM Alois Berger, KBM Leonhard Schaller, KBI Stefan Pfnür, Herr Fetzer und Herr Höglauer vom Stahlwerk Annahütte. Die Aufgaben der beteiligten Wehren galt der Suche und Bergung von Verletzten, sowie deren Versorgung an der Verletztensammelstelle. Zum Teil mussten verschüttete Verletzte mit dem Greifzug oder den Hebekissen gerettet werden. Des weiteren wurden vier Abschnitte gebildet, um die angenommenen Brände zu löschen und die Ausbreitung des Brandes einzudämmen. Die Wasserversorgung wurde aus dem nahe gelegenen Mühlbach sichergestellt. Insgesamt wurden 17 C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Die Übung dauerte ca. eineinhalb Stunden.
Nach Abschluss der Übung gab es noch eine Brotzeit, erster Kommandant der Feuerwehr Ainring Martin Waldhutter, der zweite Bürgermeister Hans Galler und KBM Alois Berger dankte den Jugendfeuerwehren für die Teilnahme an der Übung, zeigten auf, wie wichtig es sei, Nachwuchsarbeit zu betreiben und lobten den guten Verlauf und die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendgruppen. Die Übung hat wieder gezeigt, dass es auch in der heutigen Zeit von Computer und wenig Freizeit für die Jugendlichen noch soviel Engagement für Hilfsorganisationen gibt.
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